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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fassung vom 8. August 2026

§ 1 Vertragspartner, Geltungsbereich und Kundenkreis

(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software "Salonary" zwischen der Altunay, Bezhan & Illarionov GbR, Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin (nachfolgend "wir" oder "Salonary") und ihren Kunden.

(2) Salonary richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Bei der Registrierung erklärt der Kunde in einer gesonderten Bestätigung, dass er den Vertrag ausschließlich in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließt und zur Vertretung des angegebenen Unternehmens berechtigt ist. Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können keinen Vertrag mit uns schließen.

(3) Der Kunde gibt bei der Registrierung den vollständigen rechtlichen Namen seines Unternehmens, gegebenenfalls seine abweichende Geschäftsbezeichnung, die Rechtsform, die Anschrift sowie Namen und E-Mail-Adresse der handelnden Person an. Diese Angaben sind Vertragsgrundlage. Ändern sie sich, berichtigt der Kunde sie unverzüglich im Kundenkonto.

(4) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen.

(5) Diese Bedingungen gelten nicht für das Verhältnis zwischen dem Kunden und den Personen, die über die Buchungsseite des Kunden einen Termin vereinbaren. Dieses Verhältnis richtet sich allein nach den Bedingungen des Kunden.

§ 2 Gegenstand der Leistung

(1) Salonary ist eine über das Internet bereitgestellte Software (Software as a Service) für die Verwaltung von Terminen, Leistungen, Mitarbeitenden und Kundendaten in Salonbetrieben sowie für die Entgegennahme von Terminanfragen über eine öffentliche Buchungsseite. Der Funktionsumfang der jeweiligen Tarife ergibt sich aus der Tarifübersicht im Kundenkonto in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Fassung.

(2) Wir stellen die Software zur Nutzung über einen Webbrowser bereit. Eine Übergabe des Quellcodes, eine Installation auf Systemen des Kunden oder eine Anpassung der Software an individuelle Anforderungen des Kunden schulden wir nicht, soweit dies nicht gesondert vereinbart ist.

(3) Salonary ist ein Werkzeug zur Organisation des Salonbetriebs. Wir werden nicht Partei der Verträge, die der Kunde mit den Personen schließt, die bei ihm einen Termin buchen. Wir schulden weder das Zustandekommen von Buchungen noch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Wir erbringen keine Kassen-, Buchführungs-, Steuer- oder Rechtsberatungsleistungen; die Software ist insbesondere keine Registrierkasse im Sinne der Kassensicherungsverordnung.

(4) Wir entwickeln die Software fortlaufend weiter. Wir dürfen Funktionen ändern, ergänzen oder ersetzen, solange der vertraglich geschuldete Leistungsumfang dadurch nicht erheblich eingeschränkt wird. Entfällt eine Funktion, die für den Kunden von wesentlicher Bedeutung ist, kann er den Vertrag innerhalb von sechs Wochen ab Zugang unserer Mitteilung zum Wirksamwerden der Änderung kündigen; auf dieses Recht weisen wir in der Mitteilung hin.

§ 3 Registrierung und Zustandekommen des Vertrages

(1) Die Nutzung setzt ein Kundenkonto voraus. Der Kunde hat bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese bei Änderungen unverzüglich zu berichtigen.

(2) Mit dem Absenden des Registrierungsformulars gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag über die kostenlose Basisversion kommt zustande, sobald wir das Konto freischalten.

(3) Ein kostenpflichtiger Tarif kommt zustande, wenn der Kunde den Tarif im Kundenkonto auswählt, den Zahlungsvorgang abschließt und wir die Zahlung bestätigen. Die Bestätigung erfolgt in Textform an die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse.

(4) Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Der Kunde hat uns unverzüglich zu informieren, wenn er Anhaltspunkte dafür hat, dass Unbefugte sein Konto nutzen. Legt der Kunde weitere Zugänge für Mitarbeitende an, ist er für deren Nutzung verantwortlich wie für eigenes Handeln.

(5) Wir halten die bei Vertragsschluss vereinbarte Fassung dieser Bedingungen und des Vertrages zur Auftragsverarbeitung im Kundenkonto dauerhaft abrufbar. Auf Anfrage übersenden wir sie zusätzlich in Textform.

(6) Auf ein Kundenkonto besteht kein Anspruch. Wir dürfen eine Registrierung ohne Angabe von Gründen ablehnen.

§ 4 Tarife, Preise und Zahlung

(1) Die Basisversion ist unentgeltlich. Ihr Funktionsumfang ist eingeschränkt; insbesondere lässt sich die öffentliche Buchungsseite in ihr nicht freischalten. Wir schulden für die Basisversion keine bestimmte Verfügbarkeit und dürfen sie mit einer Frist von einem Monat einstellen.

(2) Der Tarif "Premium" kostet 35,00 Euro pro Monat. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben. Entfallen die Voraussetzungen des § 19 UStG, gilt § 4 Absatz 6.

(3) Der Tarif "Individual" wird gesondert vereinbart. Für ihn gelten diese Bedingungen ergänzend zu der jeweiligen Einzelvereinbarung; bei Widersprüchen geht die Einzelvereinbarung vor.

(4) Das Entgelt ist im Voraus für die jeweilige Abrechnungsperiode fällig. Die Abrechnung und der Einzug erfolgen über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. Es gelten zusätzlich dessen Bedingungen für den Zahlungsvorgang. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass das hinterlegte Zahlungsmittel gedeckt und gültig ist.

(5) Scheitert eine Zahlung, dürfen wir den Zugang zu den kostenpflichtigen Funktionen nach vorheriger Ankündigung in Textform und nach fruchtlosem Ablauf einer Frist von zehn Tagen sperren. Die Zahlungspflicht für den bereits begonnenen Abrechnungszeitraum bleibt bestehen.

(6) Eine Änderung der Preise oder der Umsatzsteuerbehandlung bedarf einer Vereinbarung mit dem Kunden. Wir bieten sie ihm mindestens sechs Wochen vor dem vorgesehenen Wirksamwerden in Textform an. Nimmt der Kunde das Angebot nicht an, bleibt es bei den bisherigen Konditionen; wir können den Vertrag in diesem Fall zum vorgesehenen Zeitpunkt der Änderung ordentlich kündigen. Schweigen des Kunden gilt nicht als Zustimmung.

(7) Der Kunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag über die Basisversion läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können ihn jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen.

(2) Kostenpflichtige Tarife laufen einen Monat und verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, wenn sie nicht vor Ablauf der laufenden Periode gekündigt werden. Die Kündigung wirkt zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode; bereits gezahlte Entgelte für diese Periode werden nicht erstattet.

(3) Die Kündigung eines kostenpflichtigen Tarifs erklärt der Kunde über die dafür vorgesehene Funktion im Kundenkonto. Die Kündigung in Textform an info@salonary.de bleibt daneben möglich.

(4) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung erheblich gegen § 6 verstößt oder mit der Zahlung von mindestens zwei Monatsentgelten in Verzug ist.

(5) Nach Ende des Vertrages ist der Zugang zum Konto gesperrt. Wir stellen dem Kunden seine im Konto gespeicherten Daten auf Anfrage in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung, wenn die Anfrage innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende bei uns eingeht. Nach Ablauf dieser Frist löschen wir die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, seine Daten rechtzeitig anzufordern und die ihn treffenden Aufbewahrungspflichten zu erfüllen.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingestellten Inhalte und die von ihm über Salonary abgewickelten Vorgänge geltendes Recht und Rechte Dritter nicht verletzen. Er stellt insbesondere sicher, dass er zur Verarbeitung der von ihm eingegebenen personenbezogenen Daten berechtigt ist und dass er die Personen, deren Daten er eingibt, entsprechend den Artikeln 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung informiert hat.

(2) Salonary stellt Freitext- und Notizfelder bereit. Welche Angaben der Kunde dort einträgt und zu welchem Zweck, bestimmt allein er. Darunter können im Einzelfall besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 Absatz 1 der Datenschutz-Grundverordnung fallen, etwa Hinweise auf Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen einer natürlichen Person.

Trägt der Kunde solche Angaben ein, stellt er vor der Verarbeitung einen Erlaubnistatbestand nach Artikel 9 Absatz 2 der Datenschutz-Grundverordnung fest und dokumentiert ihn. Stützt er sich auf eine ausdrückliche Einwilligung, ist er für deren Einholung, deren Nachweis, die Bearbeitung eines Widerrufs und die daraus folgenden Löschungen verantwortlich. Wir prüfen weder, welche Angaben der Kunde einträgt, noch ob ein Erlaubnistatbestand vorliegt, und werten diese Angaben nicht für eigene Zwecke aus.

Der Kunde trägt solche Angaben nicht in Betreffzeilen, Supportnachrichten oder sonstige Felder ein, die für die Beschreibung eines Termins nicht erforderlich sind. Angaben zur Gesundheit eines Tieres sind keine Gesundheitsdaten einer natürlichen Person nach Artikel 9 der Datenschutz-Grundverordnung; sie können jedoch personenbezogene Daten des Tierhalters sein.

(3) Untersagt sind insbesondere:
a) die Eingabe rechtswidriger, beleidigender oder irreführender Inhalte,
b) die Nutzung des Kontos für Werbung, die nicht den Salonbetrieb des Kunden betrifft,
c) Maßnahmen, die geeignet sind, die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit der Software zu beeinträchtigen, insbesondere automatisierte Massenabfragen, das Umgehen von Zugangsbeschränkungen und das Testen auf Sicherheitslücken ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung,
d) das Zurückentwickeln, Vervielfältigen oder Weitergeben der Software oder ihrer Bestandteile über den vertraglich eingeräumten Umfang hinaus,
e) die Weitergabe des Zugangs an Dritte, die nicht für den Kunden tätig sind.

(3a) Legt der Kunde Beschäftigte oder sonstige Teammitglieder in Salonary an, verarbeitet er dabei deren Namen, Rolle, Kurzbeschreibung, Foto, zugeordnete Leistungen, Arbeitszeiten, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten, Termine und Bewertungsangaben. Er ist dafür verantwortlich, dass hierfür eine Rechtsgrundlage besteht, und zwar auch für die Veröffentlichung von Namen, Foto und Bewertungsangaben auf der Buchungsseite. Eigene Benutzerkonten für Teammitglieder werden nur verarbeitet, soweit eine entsprechende Zugangsfunktion tatsächlich eingerichtet ist.

(4) Der Kunde stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die diese wegen einer Verletzung von Absatz 1 bis 3a gegen uns geltend machen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Das gilt nicht, soweit der Kunde die Verletzung nicht zu vertreten hat. Wir werden den Kunden über eine Inanspruchnahme unverzüglich unterrichten und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben.

(5) Wir dürfen ein Konto vorübergehend sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen erheblichen Verstoß gegen diese Bedingungen bestehen oder wenn dies zur Abwehr einer Gefahr für die Sicherheit des Systems erforderlich ist. Wir unterrichten den Kunden über die Sperrung und ihren Grund unverzüglich und heben sie auf, sobald der Grund entfallen ist. Der Anspruch auf das Entgelt entfällt für die Dauer einer Sperrung, die der Kunde nicht zu vertreten hat.

§ 6a Meldung und Behandlung rechtswidriger Inhalte

(1) Die öffentliche Buchungsseite des Kunden ist über Salonary allgemein zugänglich. Jede Person kann uns Inhalte melden, die sie für rechtswidrig hält. Das Verfahren und die dafür erforderlichen Angaben beschreiben wir gesondert unter der auf der Buchungsseite verlinkten Meldemöglichkeit.

(2) Wir bestätigen den Eingang einer Meldung, prüfen sie und entscheiden ohne schuldhaftes Zögern. Die Prüfung erfolgt sorgfältig, willkürfrei und objektiv.

(3) Halten wir einen gemeldeten Inhalt für rechtswidrig oder für einen erheblichen Verstoß gegen § 6, können wir ihn sperren oder entfernen, den Zugang zu ihm beschränken oder das betroffene Konto sperren. Wir wählen die Maßnahme, die den Kunden am wenigsten belastet und den Zweck erreicht.

(4) Wir teilen dem Kunden eine solche Maßnahme unter Angabe der Gründe mit, soweit uns dies rechtlich erlaubt ist. Der Kunde kann der Entscheidung widersprechen; wir prüfen den Widerspruch und teilen das Ergebnis begründet mit.

(5) Bei Gefahr im Verzug, insbesondere bei drohender Gefahr für Leib, Leben oder Sicherheit von Personen, dürfen wir zuerst handeln und anschließend unterrichten.

(6) Die Rechte und Pflichten aus der Verordnung (EU) 2022/2065 bleiben unberührt.

§ 7 Verfügbarkeit und Support

(1) Wir stellen die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 Prozent im Monatsmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt zum Internet unseres Rechenzentrums.

(2) Nicht als Ausfall gelten Zeiten, in denen die Software wegen angekündigter Wartung nicht erreichbar ist, sowie Beeinträchtigungen, die auf höherer Gewalt, auf Störungen im Verantwortungsbereich Dritter außerhalb unseres Einflusses oder auf einer nicht vertragsgemäßen Nutzung durch den Kunden beruhen. Wartung kündigen wir mindestens 48 Stunden vorher in Textform oder im Kundenkonto an und führen sie möglichst außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durch. Dringende Maßnahmen zur Abwehr einer akuten Gefahr für Sicherheit oder Datenbestand dürfen wir ohne Vorankündigung durchführen; wir informieren den Kunden unverzüglich danach.

(3) Support leisten wir per E-Mail an info@salonary.de an Werktagen. Eine bestimmte Reaktionszeit sagen wir nur zu, soweit dies gesondert vereinbart ist.

(4) Der Kunde zeigt uns Mängel unverzüglich in Textform an und beschreibt sie so genau, dass wir sie nachvollziehen können.

§ 8 Datenschutz

(1) Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeiten, insbesondere die Daten der Personen, die beim Kunden einen Termin buchen, ist der Kunde Verantwortlicher und wir sind Auftragsverarbeiter im Sinne des Artikels 4 Nummer 8 der Datenschutz-Grundverordnung. Für diese Verarbeitung gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 der Datenschutz-Grundverordnung, den der Kunde bei der Registrierung in einer gesonderten Erklärung im Namen seines Unternehmens abschließt. Er ist Bestandteil des Vertrages und geht diesen Bedingungen bei Widersprüchen vor. Wir halten seine jeweils vereinbarte Fassung im Kundenkonto dauerhaft abrufbar.

(2) Soweit wir Daten für eigene Zwecke verarbeiten, insbesondere die Daten des Kundenkontos und die Abwicklung der Zahlung, sind wir Verantwortlicher. Die Einzelheiten stehen in unserer Datenschutzerklärung.

§ 9 Rechte an der Software und an den Inhalten

(1) Alle Rechte an der Software, an ihrem Erscheinungsbild und an den zugehörigen Kennzeichen stehen uns zu. Der Kunde erhält für die Laufzeit des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die Software bestimmungsgemäß über einen Webbrowser zu nutzen. Weitergehende Rechte werden nicht eingeräumt.

(2) Die Software enthält Bestandteile Dritter, die unter eigenen Lizenzen stehen. Deren Bedingungen gehen für den jeweiligen Bestandteil diesen Bedingungen vor. Wir nennen die eingesetzten Bestandteile und ihre Lizenzen auf Anfrage.

(3) Die zwingenden Rechte des Kunden nach den §§ 69d und 69e des Urheberrechtsgesetzes bleiben unberührt. § 6 Absatz 3 Buchstabe d ist insoweit nicht anzuwenden.

(4) An den Inhalten, die der Kunde einstellt, ändert sich nichts: Sie bleiben seine. Der Kunde räumt uns lediglich das Recht ein, sie zu speichern, technisch zu vervielfältigen und über die Buchungsseite anzuzeigen, soweit dies für die Erbringung der Leistung erforderlich ist. Dieses Recht endet mit der Löschung des jeweiligen Inhalts, spätestens mit Ablauf der Frist nach § 5 Absatz 5.

(5) Wir dürfen den Namen und das Logo des Kunden als Referenz nennen, wenn der Kunde dem zuvor in Textform zugestimmt hat. Er kann die Zustimmung jederzeit für die Zukunft widerrufen.

§ 10 Mängel

(1) Für die Überlassung der Software auf Zeit gilt das Mietrecht. Wir sind verpflichtet, die Software in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten.

(2) Die verschuldensunabhängige Haftung nach § 536a Absatz 1 BGB für Mängel, die bei Vertragsschluss bereits vorhanden waren, ist ausgeschlossen. Im Übrigen gilt § 11.

(3) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich nach ihrer Entdeckung in Textform an und unterstützt uns mit den ihm zumutbaren Informationen bei der Fehleranalyse. Seine gesetzlichen Mängelrechte, insbesondere das Recht zur Minderung, bleiben unberührt.

§ 11 Haftung

(1) Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Absätze 1 und 2 gelten auch für die persönliche Haftung unserer Gesellschafter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.

(4) Der Kunde sichert Daten, die ihm außerhalb von Salonary vorliegen oder die er mit zumutbarem Aufwand aus Salonary exportieren kann, entsprechend ihrer betrieblichen Bedeutung. Diese Obliegenheit gilt nicht, soweit ihm keine zumutbare Export- oder Sicherungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Unsere Haftung für die Verletzung eigener Sicherungs-, Schutz- oder Wiederherstellungspflichten bleibt nach den vorstehenden Absätzen unberührt.

(5) Die Regelungen dieses Paragraphen gelten für alle Ansprüche unabhängig von ihrem Rechtsgrund.

§ 12 Änderungen dieser Bedingungen

(1) Änderungen dieser Bedingungen bieten wir dem Kunden mindestens sechs Wochen vor dem vorgesehenen Wirksamwerden in Textform an. Wir stellen ihm dabei die geänderte Fassung zur Verfügung und weisen auf die geänderten Regelungen hin.

(2) Die Änderung wird nur wirksam, wenn der Kunde ihr ausdrücklich zustimmt. Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Stimmt der Kunde nicht zu, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort; wir können ihn in diesem Fall zum vorgesehenen Zeitpunkt der Änderung ordentlich kündigen.

(3) Absatz 1 und 2 gelten nicht für Anpassungen, die ausschließlich der Umsetzung einer für uns verbindlichen gesetzlichen oder behördlichen Vorgabe dienen und uns keinen Entscheidungsspielraum lassen. Solche Anpassungen teilen wir dem Kunden unverzüglich mit.

(4) Preisänderungen richten sich ausschließlich nach § 4 Absatz 6.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Berlin ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag. Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.

(3) Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit unserer vorherigen Zustimmung in Textform auf einen Dritten übertragen.

(4) Erklärungen, für die diese Bedingungen Textform vorsehen, können per E-Mail abgegeben werden.

(5) Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Altunay, Bezhan & Illarionov GbR
Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin
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